Bruggmühle
(Wohnüberbauung mit 110 Wohneinheiten, Neubauten Min-Standard, Renovation bestehende Bruggmühle)
Bei Häberlin Architekten Müllheim
Städtebau: Der Städtebau wurde vorgegeben durch einen bereits bestehenden Gestaltungsplan.
Baubeschrieb: Die Bauten an der Sitter, durch den GP sehr nahe aufeinander stehend, wurden bei den Zimmern an den Längsfassaden Eckfenster gewählt. Diese ermöglichen eine Orientierung Richtung Süden zur Sitter und Richtung Norden zum Innenhof.
Die Mühle wird in einem Loftkonzept mit Mietflächen ausgebaut. Die Infrastruktur, Küchen, Nasszellen, Balkone werden fertig gebaut, die Flächen grosszügig, ohne Unterteilung gelassen. Dies soll eine möglichst grosse Flexibilität für mögliche Lofts, kleinteilige Wohnungen, Ateliers, Büros oder sonstige Institutionen bieten. Durch das Konzept können kleinere, aber auch grössere Flächen mit unterschiedlichen Nutzungen angemietet werden.
Die Fassaden der Mühle sollen mit dem original Putz und den original Fenstern im Erscheinungsbild erhalten werden. Die Wärmedämmung erfolgt in einer inneren, zweiten Schicht mit einem Ytongmauerwerk. In der Ebene des Ytongmauerwerks sind neue, dreifachverglaste Schiebefenster geplant.
Der neue Aufbau, wie auch die vertikale Erschliessung der Mühle sind verkleidet mit einem dunkelrotbraunen Streckmetall das mit Kletterpflanzen bewachsen werden soll. Im Attika sind vor den Fenstern Schiebeläden in eben diesem Material geplant.
Projektierungsphase ab 11.2015, Bewilligung 03.2019, im Moment im Bau.